Direkt zum Hauptbereich

Wenn vier Autorinnen gemeinsam ein Kinderbuch schreiben - #Literatur

(fair-NEWS) So unterschiedlich die Autorinnen Heidi Dahlsen, Karin Pfolz, Britta Kummer und Christine Erdiç auch sein mögen, eines verbindet sie: die Idee, anderen helfen zu wollen. Und so entstand ein wunderschönes Buch mit Geschichten, die Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten und ihnen Mut machen sollen.

Kleine Mutmachgeschichten

Für die Autorinnen Heidi Dahlsen, Christine Erdic, Britta Kummer und Karin Pfolz ist ein Kinderlachen das schönste Geschenk, aber sie wissen auch, dass dies schnell getrübt sein kann.
In diesem Buch finden sich liebevoll erzählte Geschichten die Kindern in schwierigen Situationen Mut machen können. Wie wichtig Freundschaft und Kameradschaft ist und das Erkennen von Gefahren, aber auch den eigenen Wert sehen und den Mut zum Helfen zu haben, sind Themen dieses Werkes.
Witzige, aber auch gefühlvolle Erlebnisse aus dem Leben, für Kinder die mutig und selbstsicher im Leben stehen wollen.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 156 Seiten
  • Verlag: Karina-Verlag (17. Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3903056448
  • ISBN-13: 978-3903056442
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 12 Jahre

Leseprobe aus dem Buch

© Christine Erdiç
(fair-News)
Vor dem Haus am Waldrand sitzt ein Junge auf dem Boden und Nepomuck schlendert langsam auf ihn zu. „Guten Morgen. Ich bin Nepomuck und wohne auch hier im Dorf.“ Der Fremde blickt auf, sein Gesicht ist freundlich, aber die braunen Augen blicken irgendwie traurig.
Auch dir einen schönen guten Morgen. Ich heiße Nicki.“ Er bewegt sich ein Stück mit Hilfe seiner Arme vorwärts und lässt die Beine dabei hinterherschleifen.
Wie ist das passiert?“, fragt Nepomuck mitfühlend und setzt sich neben den etwa gleichaltrigen Jungen.
Ich hatte einen Unfall, als ich noch klein war. Aber ich erinnere mich gar nicht mehr daran“, antwortet Nicki. Sie unterhalten sich eine Weile und Nepomuck erfährt, wie schwierig alles ist, wenn man nicht laufen kann und fast immer auf fremde Hilfe angewiesen ist. Die Familie ist in den letzten Jahren schon ein paarmal umgezogen, aber richtigen Anschluss hat Nicki nie gefunden, wahrscheinlich weil er nicht mitmachen kann bei den meist sehr aktiven Spielen der anderen Koboldkinder. Und so ist er für sie dann eben eher uninteressant.
Langsam wird es lebendig im Dorf und die Lichtung füllt sich. Lachend und plaudernd werden Krüge mit Quellwasser und Saft herangeschleppt. Auf der noch leicht feuchten Wiese werden Tücher ausgebreitet und der verlockende Duft von frisch gebackenen Pfannkuchen zieht über den Platz. Nepomuck schnuppert genießerisch.
Frühstück! Ich liebe Pfannkuchen! Hoffentlich gibt es auch Blaubeeren dazu.
Nickis Familie kommt aus dem Haus und alle nicken Nepomuck freundlich zu, bevor der behinderte Junge von seinem Vater huckepack hinunter auf den Platz getragen wird.
Dort gibt es eine feierliche Begrüßung durch den Dorfältesten, der die neue Familie vorstellt und herzlich willkommen heißt. Erst danach nehmen alle auf Baumstümpfen oder dem Rasen Platz und vertilgen fröhlich ihre Pfannkuchen. Nepomuck sitzt zufrieden neben seinem neuen Freund. Nebst anderen Obstsorten gibt es auch seine geliebten Blaubeeren. Kobolde sind mit ganz wenigen Ausnahmen reine Vegetarier, aber sie lieben alles Süße, egal ob Kekse, Kuchen, Obst oder Pasteten. Auch Nicki schmaust vergnügt. Er fühlt sich wohl, für einen Moment hat er all seine Sorgen vergessen.
Nellie kommt auf ihren dicken Beinchen angerannt und brabbelt etwas. Nepomuck zieht ihr den Schnuller aus dem Mund.
Ich kann ja gar nichts verstehen!“, ruft er lachend und stellt zufrieden fest, dass auch Nicki zaghaft lächelt.
Haben“, sagt Nellie und greift nach Nickis Pfannkuchen. Der lässt sie nur zu gerne abbeißen und die Kleine strahlt ihn vergnügt an. Die ersten zarten Freundschaftsbande sind geknüpft.
Nach dem Frühstück spielen die Jungen wieder Fußball und die Mädchen vergnügen sich mit Huppeseilen und Gummitwist. Jeder ist irgendwie in Bewegung und sogar die kleine Nellie küselt mit den jüngeren Koboldkindern fröhlich über die Wiese.
Schau, Nepomuck, sie spielen Fußball. Willst du nicht mitmachen?“, ermuntert Nicki seinen neuen Freund. Nepomuck zaudert. Gern würde er mitspielen, aber dann ist Nicki ja wieder allein. Er schüttelt den Kopf.
Plötzlich hat er eine Idee und beginnt von seiner Familie zu erzählen. Nicki hört mit glühenden Ohren zu, vor allem als Nepomuck von seinem großen Abenteuer berichtet. Das ist noch gar nicht so lange her.
Damals sollten die Kobolde dem Weihnachtsmann in seiner Werkstatt ein wenig zur Hand gehen, denn die Wunschlisten der Kinder wurden von Jahr zu Jahr länger und Nepomuck bettelte so lange, bis er mit den älteren Geschwistern mitdurfte. Schon die Schlittenfahrt nach Finnland, wo die Werkstatt des Weihnachtsmannes versteckt liegt, war aufregend. Und dann erst der Aufenthalt beim Weihnachtsmann!
Oh, wie gerne würde ich das alles auch einmal sehen“, sagt Nicki mit leuchtenden Augen.
Nächstes Mal nehme ich dich mit“, verspricht Nepomuck und berichtet, wie er aus Versehen in einem der Weihnachtspäckchen landete und unbemerkt auf dem Schlitten des Weihnachtsmannes seine lange Fahrt in die Menschenwelt antrat.
Hattest du denn gar keine Angst?
Anfangs schon. Aber dann entdeckte ich neben mir eine Tüte mit Süßigkeiten. Da war ich abgelenkt. Die Pralinen waren aber auch wirklich köstlich“, schwärmt der kleine Kobold und verdreht genießerisch die Augen …

Weitere Bücher der Autorinnen:

Lebt wohl, Familienmonster

Seit frühester Kindheit musste ich in meiner Familie gegen reale Monster kämpfen. In diesem Buch beschreibe ich, welche Auswirkungen der jahrelange Kampf auf mein bisheriges Leben hatte und wie ich es geschafft habe, mich von den Dämonen meiner Vergangenheit erfolgreich zu befreien. Lesermeinung: Heidi Dahlsen schreibt nicht einfach nur Bücher, sondern füllt diese mit Lebensgeschichten. Für sie ist das Schreiben eine Form des Verarbeitens ihrer Erlebnisse. Sie möchte aufwecken und wachrütteln, die Menschen sensibilisieren und mit Vorurteilen gegenüber psychischen Erkrankungen aufräumen. Sie wünscht sich, dass von diesen Krankheiten betroffene Menschen von der Gesellschaft toleriert, akzeptiert und vor allem in die Gesellschaft integriert werden. Bei allen in ihre Bücher gepackten Emotionen, Informationen und Abrechnungen gelingt es ihr noch, den Leser zu unterhalten.
Homepage: www.autorin-heidi-dahlsen.jimdo.com

Willkommen zu Hause, Amy: Sonderedition Teil 1 und Teil 2

Willkommen zu Hause, Amy“ ist eine wundervolle Familiengeschichte, die von Zuversicht, Mut, Liebe und dem Glauben an die eigene Kraft handelt.
Amy wurde mit einer Muskelschwäche in den Beinen geboren. Als sie drei Jahre alt war, gab ihre Mutter sie in ein Kinderheim, da sie der Aufgabe, eine behinderte Tochter großzuziehen, nicht gewachsen war.
Im Heim hat Amy aufgrund ihres Handicaps kein leichtes Leben. Sie wird von den Kindern gehänselt und drangsaliert. Ihr einziger Freund ist Mischlingshund Max, der immer an ihrer Seite ist.
Erst nach Jahren erfährt Amy Mitgefühl, denn Mary, eine Freundin der Heimleiterin, holt sie zu sich auf die Farm. Im Pferdestall findet sie den verängstigten Amigo. Schon bald stellt sich heraus, dass auch er das Vertrauen in die Menschen verloren hat.
Können Amy und Amigo einander helfen, ihr Misstrauen abzubauen?
Mehr gibt es hier: http://brittasbuecher.jimdo.com/

Kathy, das freche Schlossgespenst von Schloss Freiland

Es war einmal ...
So ganz stimmt das nicht, denn es ist ja noch ...
Dort im Schloss Freiland, in den Bergen von Niederösterreich, da lebt ein Schlossgespensterfräulein. Kathy, so heißt die junge Dame, will immer das Beste für ihre ‚Mitbewohner' und so kommt es wie es kommen muss, denn Kathy kann in ihrem Übermut schon so manches durcheinanderbringen. Direktor Christian und seine Gäste erleben da eine Überraschung nach der anderen.
Wozu braucht ein Gespenst Vanillezucker? Was macht ein Lama im Wald, warum blühen Blumen im Winter und wie kommt ein Bild ins Hallenbad? Diese und weitere Geschichten rund um Kathy das freche Schlossgespenst, finden sich in diesem Buch.
Das Buch ist liebevoll illustriert und für jede Altersgruppe, von 2 bis 110 Jahren bestens geeignet.
Weitere Infos: http://karinpfolz.webnode.com/ und www.karinaverlag.at/

Mit Nepomuck auf Weltreise

Wie funktioniert eigentlich ein Heißluftballon, und wie leben die Eskimos heute? Was passiert, wenn ein norwegischer Kobold auf einen irischen Leprechaun trifft, und was kann man im Karina-Verlag so alles anstellen? Begleitet den lustigen Kobold Nepomuck auf seinen Reisen durch Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien und lernt Menschen, Tiere und verschiedene Kulturen hautnah kennen. Folgt ihm auf den Spuren der Hobbits, und werft mit ihm seinen ersten Bumerang. Die tollsten Abenteuer warten auf euch, denn wo Nepomuck sein Unwesen treibt, da wird es nie langweilig!
Mehr unter https://christineerdic.jimdo.com/

© Christine Erdiç

Frau Christine Erdiç
115 sok no 30
35050 Izmir
Türkei
Ansprechpartner: Christine Erdic

Unternehmensprofil:

Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
http://christineerdic.jimdo.com/

Diese Pressemitteilung wurde über fair-NEWS veröffentlicht.


Buchtipps:

Beliebte Posts aus diesem Blog

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Wenn das Smartphone unersetzlich wird
(PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

Programmierbarer Holzroboter nominiert für den TOMMI Kindersoftwarepreis

Cubetto ist Kandidat für den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule
Freiburg i.B. – Der Programmierroboter Cubetto des Unternehmens Primo Toys konnte die Jury des renommierten TOMMI Kindersoftwarepreises überzeugen und wurde für den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule nominiert. Der Jury gefällt besonders, dass der Holzroboter Kinder an abstraktes Denken und Programmieren heranführt und dabei ganz ohne Bildschirm auskommt. Bunte Bauklötze machen das Thema für Kinder anfassbar und unmittelbar erlebbar. Für diese Herangehensweise wird Cubetto auch in Montessori-Einrichtungen geschätzt.

Experten und Kinder testen Der TOMMI zeichnet innovative Apps, Computer- und Konsolenspiele sowie elektronisches Spielzeug für Kinder aus. Er hilft Eltern, ihre Kinder im Medienzeitalter zu unterstützen und zu begleiten, erzieht zu einem kritischen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen und fördert nachhaltig die Medienkompetenz. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Familienministeriums un…

Erstes medienpädagogisches Märchenbuch für Kinder und Erwachsene - @Hannes-Biene

Das erste medienpädagogische Märchenbuch hat die Smartphone-Nutzung zum Thema
Der Medienpädagoge Robert Behrens, die Illustratorin Jenny Karow und die Autorin Johanna Emil Fülle wollen ihr gemeinsames Buchprojekt „Guck doch mal! – Ein Medienmärchen für die ganze Familie“ über Crowdfunding finanzieren. Die Kampagne auf www.startnext.com läuft bis zum 27.10.2017

Zusammengefunden haben sich die drei Rostocker bereits Anfang des Jahres. Seitdem arbeiten Sie an ihrem Kinderbuch, um auf ein aktuelles Problem aufmerksam machen: das eigene Kind in Konkurrenz zu Neuen Medien.

„Ich hatte die Idee, als ich meinen Neffen zum Kindergarten gebracht habe“, sagt Initiator Robert Behrens. Dort habe er einige Eltern gesehen, die mehr mit ihren Smartphones als mit ihren Kindern beschäftigt waren. Eine Plakataktion des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern unter dem Titel „Heute schon mit ihrem Kind gesprochen?“ weist seit dem letzten Jahr an vielen Stellen darauf hin. „Ich habe die Plakate gesehen und wol…