Direkt zum Hauptbereich

Erfahrungen mit dem Mediennutzungsvertrag



Buchtipp
"Computerspiele: Überlegungen eines Vaters"

Am Wochenende habe ich gemeinsam mit meinen Jungs (beide demnächst 12) ein Mediennutzungsvertrag geschlossen.

Hintergrund:
Die Anzahl der Geräte nimmt exponentiell in unserem Haushalt zu (PC, Notebook, Tablet, Smartphone, Spielkonsole) . Das eigene Smartphone ist der diesjährige Geburtstagswunsch und die Sommerferien bieten viel Freizeit. Damit die Zeit vor den Bildschirmen nicht zu viel wird, man den Spaß am Nutzen der Mediengeräte nicht verliert, sich aber auch Platz für „bildschirmfreie“ Aktivitäten schafft, haben wir uns entschlossen, einen Mediennutzungsvertrag zu vereinbaren.
Diesen „Vertrag“ gilt es zusammen zwischen Eltern und Kindern zu vereinbaren. Er beinhaltet nicht nur Rechte und Pflichten der Kinder, sondern auch der Eltern. Außerdem hat er uns auf viele Gefahren aufmerksam gemacht, die wir bisher gar nicht bedacht hatten bzw. hat den Dialog, den Austausch und das Vertrauen untereinander gefördert.

Wie es sich in Zukunft entwickelt wird sich zeigen. (Und ich werde darüber berichten)
Man kann diesen Vertrag individuell gestalten und Dinge ergänzen. Er ist jederzeit anhand eines Codes zu überarbeiten und als PDF zu speichern bzw. auszudrucken.
Bis jetzt können wir alle unsere Bildschirmzeit und bildschirmfreie Zeit wunderbar miteinander gestalten und mit gutem Gewissen Spaß haben.

Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Zum Mediennutzungsvertrag: https://www.mediennutzungsvertrag.de/ 

Beliebte Posts aus diesem Blog

Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten haben meist das Nachsehen. In der Schule bekommen sie oft schlechte Noten, da das Lesen und Schreiben in fast allen Unterrichtsfächern wichtig ist. Hilfe bietet ein computerbasiertes Training, das ein Psychologenteam an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickelt hat. Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Programm die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Kinder deutlich verbessert. Das Programm kann von ihnen weitgehend selbständig durchgearbeitet werden. Zur Motivation beinhaltet es ein virtuelles Aquarium, für das die Kinder nach richtig gelösten Aufgaben Fische, Pflanzen und Zubehör erstehen können.

Eine im Jahre 2013 veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Zusammenarbeit mit den Universitäten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg hat ergeben, dass rund 18 Prozent der Grundschulkinder im deutschsprachigen Raum erhebliche Probleme beim Lesen- und Schreib…

Ganztagsschulen in Deutschland

Bad Rodach (ots) - Schule von 8 bis 13 Uhr? Was in Deutschland nach wie vor Standard ist, gilt in vielen anderen Ländern schon lange als Auslaufmodell. Ganztagsschulen sind in Europa ebenso wie in Asien oder Amerika an der Tagesordnung. Wenn es nach den Eltern schulpflichtiger Kinder ginge, wäre das in Deutschland auch der Fall: 72 Prozent wünschen sich laut der aktuellen 4. JAKO-O Bildungsstudie einen Ganztagsschulplatz für ihr Kind, aber nur 47 Prozent der befragten Eltern haben aktuell tatsächlich einen solchen Platz.

Zahlreiche Bildungsexperten sehen Ganztagsschulen als Schlüssel zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einem allgemein höheren Bildungsniveau. Die Ergebnisse der PISA-Studien scheinen ihnen dabei Recht zu geben. Regelmäßig stehen hier Länder mit einem gut ausgebauten Ganztagsschulsystem ganz oben im Ranking - etwa Kanada, Singapur und Estland.

Ein Blick auf die Schulen in diesen Ländern zeigt auch, was sich an vielen der bereits bestehenden Ganztagsschulen in Deutschland n…

Digitale Bildung: E-Books an Schulen vor dem Durchbruch #debk #Bildung

Düsseldorf (ots) - Laut einer PwC-Studie könnte der Anteil von E-Books an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen / 53 Prozent der Bundesbürger zeigen sich inzwischen offen für elektronische Schulbücher / In Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung sogar bei 59 Prozent / Befragte sehen geringeres Gewicht und ständige Aktualität des Lehrmaterials als wichtige Vorteile / PwC-Experte Ballhaus: "Die Frage, wann das E-Book in die Schulen kommt, ist für viele Verlage hierzulande existenziell"

An vielen deutschen Schulen könnte der Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmaterialien schon bald der Normalfall sein - das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demnach könnte der digitale Anteil an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt von derzeit 4,3 Prozent bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen. Eltern signalisieren Unterstützung für die Umstellung: So zeigt eine separat durchgeführte repräse…